Steuererklärung mit Nebengewerbe
Wer neben dem Job selbstständig etwas verdient, muss diese Einkünfte in der Steuererklärung angeben. Das klingt komplizierter, als es ist.
Gewinn statt Umsatz
Versteuert wird nicht, was du einnimmst, sondern dein Gewinn: Einnahmen minus Ausgaben, die mit der Tätigkeit zusammenhängen. Bei kleinen Nebengewerben ermittelst du ihn mit der Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR).
Anlage S oder Anlage G
Freiberufliche Tätigkeiten wie Unterricht, Schreiben oder Design gehören in die Anlage S, gewerbliche wie Handel in die Anlage G. Die App fragt nach deiner Tätigkeit und ordnet sie zu – im Zweifel lohnt sich eine kurze Rückfrage beim Finanzamt.
Kleinunternehmer: ohne Umsatzsteuer
Bleiben deine Umsätze unter bestimmten Grenzen, kannst du die Kleinunternehmerregelung nutzen und musst keine Umsatzsteuer berechnen. Die App kennt die Grenzen der einzelnen Jahre und warnt dich, wenn du in ihre Nähe kommst.
Verluste zählen auch
Hast du am Anfang mehr ausgegeben als eingenommen, kann der Verlust deine Steuer auf den Lohn senken. Voraussetzung ist, dass du mit der Tätigkeit auf Dauer Gewinn erzielen willst.